Datenbanken

Rainer Sturm / pixelio.de

Jede Anwendung braucht irgendwelche Daten. Eine Wetterapp braucht die aktuellen Wetterdaten passend zu den Orten, eine Telefonbuchapp muss die Telefonnummern und Namen speichern, oder auch Webshops und so gut wie alle Webapplikationen greifen auf gespeicherte Daten zurück. Oft kommen dafür Datenbanken zum Einsatz. Sie verwalten die Daten und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf selbige. Es gibt verschiedene Arten von Datenbanken zum Beispiel relationale, hierarchische, dokumentenorientiert und weitere. Oftmals wird für klassische Anwendungen im business, so wie im privaten Bereich, auf das relationale System gesetzt.

Die Daten einer Datenbank werden von einem Datenbankmanagementsystem (DBMS) verwaltet. Die Datenbanken, es können auch mehrere sein, zusammen mit dem DBMS werden als Datenbanksystem (DBS) bezeichnet. Möchte nun eine Anwendung auf den Inhalt der Datenbank zugreifen, so geschieht dies immer über das DBMS. Die folgende Abbildung veranschaulicht dieses System:

Um den Zugriff auf die Daten zu ermöglichen wird meist eine Datenbankabfragesprache, zum Beispiel die structured query language (SQL) genutzt. Bekannte DBMS sind zum Beispiel MSSQL, MySQL, Oracle, Sybase usw. Diese DBMS nutzen alle SQL, aber mit einer leicht unterschiedlichen Syntax dem sogenannten SQL Dialekt. Wenn man eine eigene relationale Datenbank erstellen möchte, sollte man sich mit dem Thema Normalisierung auseinandersetzen. Man erstellt dafür Tabellen die keine Redundanzen enthalten, das heißt das die Daten so gut es geht zusammengefasst werden sollen, um das unnötige Sammeln von Daten zu vermeiden und die Performance zu verbessern.

Wenn du mehr über Datenbanken wissen willst empfehle ich dir folgendes Fachbuch: Datenbanken: Grundlagen und Design

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.